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Eine Datenrettung ist oft der letzte Ausweg, wenn eine Festplatte nicht mehr richtig funktioniert. Damit die Daten nicht unwiederbringlich verloren gehen, gibt es eine Reihe von Methoden, die Abhilfe schaffen. Es liegt dabei an Ihnen, ob Sie sich mit einer eigenen Software behelfen oder die Dienste eines Profis in Anspruch nehmen.
Verlorene Daten auf der Festplatte sind in den meisten Fällen nur scheinbar gelöscht. Das "Hamburger Abendblatt" spricht bewusst von "verloren geglaubten Daten", denn in den meisten Fällen ist eine Datenrettung möglich. Eine entscheidende Frage besteht darin, ob eine Festplatte keinerlei Zugriff mehr ermöglicht oder zumindest via Lesezugriff angesteuert werden kann.
Datenrettung sei Dank: Kein Grund mehr zu Verzweifeln (Quelle: imago)
Zudem können Sie als Nutzer einen so genannten "Crash" ihrer Festplatte meist voraussehen. Dieser kündigt sich an, indem die Festplatte seltsame Geräusche wie Klappern oder Rasseln von sich gibt. Ein weiteres Indiz für einen bevorstehenden Festplattencrash ist eine ungewöhnliche Erwärmung der Festplatte. In diesen Fällen empfiehlt sich dringend eine rasche Datensicherung. (Backup: So sichern Sie Ihre Daten auf dem Computer)
Alternativ ist es auch möglich, dass Sie sich durch ein so genanntes "Raid-System" (Redundant Array of Independent Disks) gegen Datenverlust sichern, und Ihre Dateien physisch auf mehreren Speichermedien abgelegt werden. Diese werden dann zu einem logischen Laufwerk zusammengefasst, und im Fall eines einzelnen Crashs gehen deutlich weniger Daten verloren.
Die kuriosesten Datenpannen
Pannenhelfer für Windows-Krisen bei softwareload.de
Wenn dennoch eine Datenrettung erforderlich ist, stehen im Internet zahlreiche Programme als Freeware zur Verfügung. Der "File Scavenger" von QueTek beispielsweise kann Dateien wiederherstellen, auch wenn die Festplatte fehlerhaft ist oder das Laufwerk nicht mehr erkannt wird. Empfehlenswert laut "Chip" sind zudem "PC Inspector File Recovery" von Convar, das kleine, schnelle "Handy Recovery" von SoftLogica oder das Programm "Recuva" von Piriform - den Machern des CCleaner.
Tipp: Sollte ein Programm Ihre Daten nicht finden oder wiederherstellen können, sollten Sie es in jedem Fall mit einem weiteren versuchen. Das erhöht die Chancen einer Datenrettung um ein Vielfaches.
Selbst die leistungsfähigste Software gewährleistet nicht immer eine Datenrettung. Bevor Sie Ihre Festplatte jedoch verloren geben, sollten Sie einen Experten aufsuchen. Allein die Diagnose einer Festplatte kann hier mehrere Stunden dauern. Die Arbeit eines Datenrettungsexperten erfolgt vielfach in Laboren, in denen strenge Sicherheitsrichtlinien gelten. Bedenken Sie jedoch, dass die Kosten für solch eine Datenrettung schnell im mehrstelligen Bereich liegen können. (Festplatten-Mythen: Was ist dran?)
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Mit einfacher Software lassen sich die Dateien bearbeiten. zum Video
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