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Das Phantasialand in Brühl bei Köln ist mit rund zwei Millionen Besuchern jährlich einer der erfolgreichsten Freizeitparks des Landes. Gleichzeitig gehört die Anlage auch zu den ältesten Freizeitparks Europas: Die Eröffnung im ehemaligen Braunkohle-Tagebaugebiet in der Ville fand bereits Anfang 1967 statt.
Im Rahmen des über 50-jährigen Bestehens wurde die Anlage kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Schon früh wurde der Park nicht zuletzt durch den Nachbau der Berliner Prachtmeile „Unter den Linden“ weit fernab der deutschen Grenzen berühmt und berüchtigt: Der verstorbene Jahrhundertmusiker Michael Jackson war mehrmals zu Besuch im Phantasialand, so beispielsweise bei der Eröffnung der Minenachterbahn „Colorado Adventure“ im Jahr 1996. Später wollte er das traditionelle Schaukelpferd-Karussell aus der Alt-Berlin-Themenwelt kaufen und auf seinem Anwesen wiederaufbauen.
Um mit der starken Konkurrenz wie „Movie World“, „Heide Park“ und „Europa Park“ mithalten zu können, rüstet das Phantasialand seit geraumer Zeit wieder energisch auf: Die begonnene Umgestaltung des kultigen Alt-Berlin-Themenbereiches wurde mittlerweile vollendet. Im Zuge dessen wurde der Nachbau des Brandenburger Tors abgerissen und durch den „Kaiserplatz“ ersetzt. Daneben entsteht mit „Maus-au-Chocolat“ eine neue Attraktion für die ganze Familie: In dem Gebäudekomplex finden jüngere Besucher seichte Attraktionen im Stille der Silbermine oder der Geisterrikscha. Das Phantasialand will sich damit nach vielen Extremattraktionen wie der Achterbahn „Black Mamba“ wieder familiengerechter präsentieren.
Doch auch die alten Klassiker des Freizeitparks werden nicht außer Acht gelassen: Die besagte Colorado-Bahn, neben der Wildwasserbahn wohl nach wie vor die bekannteste Attraktionen des Hauses, wurde im Rahmen der Saison 2010/2011 mit einem frischen Anstrich auf den neusten Stand gebracht.
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