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Mit stattlichen Preisen ab 90 Euro und bis zu 2.000 Euro gehört das Pantherchamäleon zu den kostenaufwendigsten Tieren im Reptilienbereich. Das hat jedoch seine Gründe, denn zum einen stehen die Tiere unter strengem Artenschutz, zum anderen ist das Pantherchamäleon überaus sensibel und die Haltung gestaltet sich entsprechend kompliziert.
Die Besonderheiten des Pantherchamäleons sind vielfältig. Wie es die Gattungszugehörigkeit bereits zum Ausdruck bringt, ist das Reptil in der Lage, je nach Situation seine Farbe zu wechseln. In der freien Wildbahn lebt das Pantherchamäleon vor allem auf Bäumen oder in Büschen, traut sich jedoch durchaus auch in die Nähe von Menschen. Dennoch gelten die Tiere als besonders empfindlich. Sie benötigen eine Menge professioneller Tipps, damit die Haltung nicht zu einem Fiasko wird.
Die am einfachsten zu beherzigenden Tipps betreffen dabei die Ernährung. Mit Insekten, die Sie in einer Zoohandlung erhalten, ist es meist bereits getan. Die Haltung sollte stets einzeln erfolgen, denn das Pantherchamäleon ist ein ausgewiesener Einzelgänger. Von zentraler Bedeutung ist die Wahrung der richtigen Luftfeuchtigkeit. In dem Terrarium, das mindestens 90 x 50 x 100 Zentimeter messen muss, müssen kontinuierlich zwischen 70 und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit herrschen. Die Tiere benötigen unbedingt die Möglichkeit zu klettern und sollten mit HQI-Strahlern beleuchtet werden. Auch an eine Wärmelampe sollten Sie denken. Ein guter letzter Tipp ist, die Jahreszeiten durch die Beleuchtung und die Regelung der Temperatur zu simulieren.
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