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Chronische Kopfschmerzen sind weit verbreitet und lassen sich oft nur sehr schwer therapieren. Wichtig ist zunächst, dass vom Arzt die richtige Diagnose gestellt wird, um die Behandlung individuell auf den Betroffenen abstimmen zu können.
Je länger die Schmerzen schon vorhanden sind, desto schwieriger wird auch die Behandlung. Umso wichtiger ist es daher, dass Sie bei länger andauernden Beschwerden schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Zum einen, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen und zum anderen, um mit der richtigen Diagnose eine Schmerzbehandlung einzuleiten. Hilfreich ist hier immer ein Schmerztagebuch, in dem Auftreten und Schmerzintensität notiert werden.
Chronische Kopfschmerzen: Diagnose unerlässlich (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Ist die richtige Diagnose gefunden, wird der Arzt eine entsprechende Behandlung vorschlagen. Je nach Ursache der chronischen Schmerzen können dies zum Beispiel physiotherapeutische Maßnahmen sein. Wärme- und Kälteanwendungen sowie Massage und Bewegungstherapien helfen zum Beispiel bei chronischen Wirbelsäulenbeschwerden, die mit einem Spannungskopfschmerz einhergehen. Entspannungstechniken wie autogenes Training sind hier ebenfalls hilfreich.
Liegt die Ursache in einer Stoffwechselstörung oder einer anderen Krankheit, muss diese behandelt werden, um auch die damit einhergehenden Kopfschmerzen zu lindern. Ist dagegen eine Migräne die Ursache, lassen sich auch mit speziellen Medikamenten, die ganz auf die Beschwerden von Migränepatienten abgestimmt sind, und mit einer Anpassung des Lebenswandels Erfolge erzielen.
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