eh (CF)
Der Brit Style ist ein Trend, der scheinbar nie vergeht. Den Look von "Oasis" und Co. können Sie heute ganz einfach selbst kreieren. Grund genug gibt es allemal: Was einst als spießig oder "gammlig" rüberkam, bestimmt heute das Straßenbild von New York über Rom bis hin zu Berlin.
Der Brit Style ist längst kein Trend mehr, sondern eher ein übergreifendes Mode-Leitmotiv. Als ein solches erlebte es in den letzten Jahrzehnten viele Auf und Abs: In den 1990er Jahren gab es die Welle des „Brit Pop“, die unter anderem von der Skandalrockband „Oasis“ angeführt wurde. Damit wurden auch Sakkos, Krawatten und Budapester in teilweise gewagten Farbkombinationen plötzlich salonfähig. Auch Pullunder, auffällige Karomuster, rote Socken und Cardigans stehen für den Brit Style.
Was einst als gammeliger Freizeitlook von Möchtegern-Rockstars galt, bestimmt heute die Titelblätter vieler Modeillustrierten. Dies ist auch ein großer Verdienst des urbritischen Labels „Burberry“, welches jahrzehntealte Muster und Schnitte mit modernem Schick zu kombinieren weiß. Nicht zuletzt der klassische Burberry-Schal macht heute viele Brit Style-Outfits aus. Kurzum: Ein solcher Look ist längst nicht mehr gammelig, sondern besitzt selbst einen eigenen Stil.
Wer den „very britishen“ Look selbst kreieren möchte, sollte die Kirche im Dorf lassen: Farbige Akzente, ausgefranste Sakkos und verwaschene Cordhosen sind okay, sollten aber aufeinander abgestimmt sein und zur Jahreszeit passen.
Wer beispielsweise zu offensichtlich auf grelle Socken und zu kurze Karottenhosen setzt, erntet mehr Spott als Anerkennung. Lassen Sie sich bei der Auswahl beispielsweise von Labels wie „Ben Sherman“ und „Fred Perry“ inspirieren, die als schick und erschwinglich gelten.
eh (CF)
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