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Auch wenn der Name es vermuten lässt, sind Blindschleichen keinesfalls blind. Der Name stammt aus dem Althochdeutschen von dem Wort Plintslicho ab. Dies bedeutet blendender Schleicher. Nur gibt es zwei unterschiedliche Meinungen, wie diese Bezeichnung zustande kam. Diese Echse hat auf ihrem Speiseplan Regenwürmer und andere kleine Tiere.
Haben Sie auch schon mal gedacht, dass die Blindschleiche eine Schlange sein könnte? Allerdings gibt es einige Merkmale die den Unterschied aufzeigen. Sie hat im ausgewachsenen Zustand ein Länge von ungefähr 50 Zentimetern und weist eine graubraune Färbung auf. Diese ist bei Jungtieren noch silbern oder gold. Im Gegensatz zu anderen Eidechsen hat sie keine Beine. Im Gegensatz zu dieser Echse besitzt die Schlange ein sehr beweglicher Kiefer, dafür ist sie im Besitz einer Ohröffnung. Ein besonderes Merkmal ist, das die Schleiche ihren Schwanz abwerfen kann. Dieser bewegt sich noch für einige Zeit, um den Feind, von dem die Gefahr ausging, abzulenken und abzuhauen.
Die Blindschleiche können Sie im Erdbereich beobachten. Dort bevorzugen sie an warmen Tagen einen Stein in der Sonne. Um im Winter von der Kälte geschützt zu sein, graben sie sich alleine oder zusammen mit Artgenossen bis zu einem Meter tief in die Erde. Erst im März kommen sie aus diesem Quartier wieder hervor. Allerdings suchen sie sich für die Nacht immer Verstecke, ob unter einem Stein, im Kompost oder in einem Mausloch. Auch wenn die Jungen bei dieser Echse aus Eiern schlüpfen, geschieht dies im Bauch der Mutter. Nach der endgültigen Geburt sind diese Tiere auf sich alleine gestellt.
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