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Eine Blasenentzündung stellt für die überaus schmerzempfindliche Katze eine Tortur dar. Durch eine angemessene Behandlung lindern Sie die Symptome und verhindern Folgeerkrankungen.
Der erste Schritt zur Behandlung einer Blasenentzündung ist die frühzeitige Diagnose: Sucht das Tier das Katzenklo häufiger als sonst üblich auf, sollten Sie misstrauisch werden. Wenn das Wasserlassen anschließend in nur wenigen Tropfen resultiert, liegt der Verdacht einer Blasenentzündung nahe. Häufig jammert die Katze merklich beim Toilettengang, da sie starke Schmerzen erleidet. Die Entzündung der Harnblase äußert sich weiterhin in Blutrückständen im Urin.
Idealerweise haben Sie bereits bei den ersten Anzeichen Ihren Tierarzt konsultiert, der eine Bakterien- und Pilzuntersuchung durchführt. Manchmal entpuppen sich auch Harnsteine als Verursacher der Blasenentzündung. Je nach Größe dieser Steine kann es im Extremfall notwendig werden, die Fremdkörper operativ entfernen zu lassen.
Im nächsten Schritt bekommt die Katze ein Antibiotikum verabreicht, das die Entzündung recht schnell einzudämmen weiß. Je nach Ausprägung müssen Sie beim Arzt mehrmals vorstellig werden. Andernfalls erhalten Sie Medikamente, die Sie zuhause in Eigenregie verabreichen können. Fortan ist vor allem Ruhe ein wichtiger Genesungsfaktor: Gönnen Sie dem Tier viel Schlaf zur Regeneration und achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.
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