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Wenn ein Fotomotiv wegen sehr unterschiedlicher Lichtverhältnisse schwierig ist, helfen Belichtungsreihen. Sie können sie entweder manuell oder automatisch erstellen. Mit einer Software setzen Sie die verschiedenen Aufnahmen später am Rechner zusammen und bekommen so das perfekte Bild.
Wenn es schwierig wird, ein Motiv mit einer einzigen Aufnahme einzufangen, helfen dem Fotografen so genannte Belichtungsreihen. Beispiel Sonnenuntergang: Der Abschied von einem sonnigen Tag ist ein klassisches und beliebtes Motiv. Millionen Urlauber halten jedes Jahr den Sonnenuntergang in den Bergen oder über dem Meer fest. Doch nur wenige Bilder werden wirklich gut. Kein Wunder, gilt die Szenerie doch zurecht als anspruchsvoll. Das Problem: Der Vordergrund versinkt langsam im Dämmerlicht. Das Rot der Sonne im Hintergrund dagegen ist sehr kräftig. Mit Ihrer Kamera bekommen Sie nun entweder ein völlig überbelichtetes Bild - oder der Vordergrund erscheint komplett dunkel, ohne dass Details zu erkennen sind. Die Lösung: Machen Sie nicht nur ein Bild, sondern ganze Belichtungsreihen. Bei guten Kameras können Sie diese Funktion automatisch einstellen. Doch auch manuell können Sie die erforderliche Zahl von Aufnahmen in Serie schießen.
Die Idee der Belichtungsreihen ist ebenso einfach wie genial: Sie fotografieren zum Beispiel den Sonnenuntergang einmal so, dass der Hintergrund optimal belichtet wird. Ein weiteres Mal so, dass der Vordergrund ideal zur Geltung kommt. Und dann noch einen Kompromiss. Besonders einfach gelingen solche Belichtungsreihen mit einer Kamera, die automatisch die verschiedenen Verschlusszeiten wählt. Müssen Sie die Blende manuell einstellen, brauchen Sie unbedingt ein Stativ. Am PC kombinieren Sie später die verschiedenen Bilder zu einem brillanten Foto.
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Mit einfacher Software lassen sich die Dateien bearbeiten. zum Video