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Auffällige Cholesterinwerte haben für die Gesundheit eine wichtige Bedeutung. Übersteigt das LDL und/oder das Gesamtcholesterin die durchschnittlichen Richtwerte, steigt das Risiko für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und damit verbundene Folgekrankheiten.
Welche Werte das LDL-Cholesterin und auch die Triglyzeride idealerweise haben sollten, hängt von verschiedenen Risikofaktoren und damit von dem Herzkreislauf-Gesamtrisiko ab. Je mehr Risiken für die Erkrankung des Herzkreislauf-Systems vorhanden sind, umso niedriger sollten die Werte sein. Die idealen Werte sind also individuell verschieden und von einem Arzt zu klären.
Als Richtwert für gesunde Menschen ohne Risikofaktoren gilt ein Gesamtcholesterin von weniger als 200 mg/dl. Beim LDL-Cholesterin ist er kleiner als 160 mg/dl, bei den Triglyzeriden kleiner als 150 mg/dl. Das HDL-Cholesterin sollte mindestens einen Wert von 40 mg/dl aufweisen. Wenn aber als Risikofaktoren zum Beispiel Bluthochdruck, Rauchen, ein zu niedriger HDL-Cholesterinwert oder familiär gehäuft Herzinfarkte vorkommen, sollte der Wert des LDL-Cholesterin auf 130 mg/dl gesenkt werden. Für Menschen mit Gefäßkrankheiten (Hochrisikopatienten) oder Diabetes ändert sich der Wert abermals. Denn dann kann ein erhöhter Cholesterinspiegel das Herzinfarkt-Risiko um einiges steigern. Die Werte liegen dann beim Gesamtcholesterin bei weniger als 180 mg/dl, beim LDL-Cholesterin unter 70 mg/dl.
Grundsätzlich gilt: LDL-Cholesterin und Triglyzeride haben eine ungünstige Auswirkung auf die Gefäße. Im Gegensatz zu dem „guten“ HDL-Cholesterin, welches eine positive Bedeutung für den Cholesterinspiegel und die Gefäße hat. Um auffällige Cholesterinwerte handelt es sich auch dann, wenn der Wert zu niedrig ist. Das kann ein Hinweis auf eine Überfunktion der Schilddrüse sein, an einer Mangelernährung liegen oder auch an einer chronisch-entzündlichen Darmkrankheit.
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