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Aquaristik: Auf viele Menschen wirken sie beruhigend, die Fische und die anderen Wasserbewohner, die lautlos im Aquarium umherschwimmen, in zarten Farben schimmern und äußerst friedliebend sind. Daher ist es auch mehr als ein Hobby, bei dem etwas Fachwissen erforderlich ist, um die Fische auch artgerecht versorgen zu können. Doch auf was kommt es an bei der Aquaristik?
Es gibt drei Arten von Becken: das Meerwasserbecken, das Brack- und das Süßwasserbecken. Für Anfänger eignen sich aufgrund der Kosten und des Aufwandes vor allem die Süßwassersysteme, denn die Pflanzen und Fische sind in üblichen Zoohandlungen zu moderaten Preisen zu finden. Einige Arten nehmen es auch nicht sofort übel, wenn sich kleine Haltungsfehler eingeschlichen haben, daher eignen sich für das erste Aquarium tropische Süßwasserfische, die besonders anspruchslos sind. Guppys, Algenfresser und Welse sind die bekanntesten unter den „süßen“ Tropenfischen. Wichtig ist jedoch, dass der PH-Wert des Wassers auf alle Bewohner abgestimmt ist und auch die passenden Pflanzen ihren Platz im Becken finden. Der Handel bietet häufig auch Komplettlösungen der Ausstattung an, wobei das Einlesen und Experimentieren mit dieser Materie das eigentliche Hobby darstellt.
Wer sich an ein Meerbecken herantraut, dem offenbaren sich die Welten der Meeresbewohner in kleiner Form. Das Salzwasser wird aus klarem Wasser und einer Salzmischung aus dem Fachhandel hergestellt. Doch ohne entsprechenden Filter könnte es böse Überraschungen geben. Denn dieser sorgt für ausreichend Sauerstoff und filtert das durch die Fische entstehende „Abfallprodukt“ Ammoniak aus dem Wasser heraus. Das Besondere am Meerwassersystem: Die Artenvielfalt lässt sich besonders natürlich darstellen, beispielsweise durch ein Riffbecken.
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